Fan verklagt Austria Wien wegen Hundskick

„Ja, ich werde die Veilchen vor Gericht zerren, da ich 90 Minuten derartigen, psychischen Qualen ausgesetzt war, die seines Gleichens sucht. Dutzende und aberdutzende von Stoppfehlern, Fehlpässen, Stellungsfehlern und Flanken hinter das Tor“, so der geschockte Austria Wien-Fan Willi K. kreidebleich selbst einen Tag nach der Partie gegen Sturm Graz. „Schon nach der Niederlage in Wr. Neustadt konnte ich mehrere Nächte nicht schlafen, habe tagelang brechen müssen und wurde teilweise von Alpträumen gebeutelt. Seit diesem Spiel leide ich an Depressionen und habe den Glauben an die Menschheit verloren. Ich verstehe die österreichische Gesetzeslage einfach nicht – warum dürfen diese Hundskicker noch frei herumlaufen und ihren Fans derartiges Leid zufügen? Mein Arbeitgeber hat nun sogar ein Gutachten in Auftrag gegeben, dass mich für unzurechnungsfähig erklären soll, nur weil ich mir eine Saisonkarte für die Austria gekauft habe. Ich stehe vor dem Ruin.“

Laut Staatsanwalt Jarosch sind die Chancen für eine Einweisung der violetten Wuchtl-Tretter in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher nicht schlecht: „Momentan schaut es so aus, dass wir 4-5 Akteure der Kampfmannschaft anklagen werden. Wenn es uns gar gelingt Fahrlässigkeit nachweisen zu können, gehe ich davon aus, dass die Kicker mehrere Jahre hinter Gitter landen. Sie haben viele Anhänger zum Weinen gebracht, eine Foltermethode die man durchaus mit Guantanamo und den Hostel-Filmen vergleichen kann. Dafür werden sie sich rechtfertigen müssen.“

Bei der Austria ist man freilich bedacht diesen Prozess nicht an die große Glocke zu hängen: „Natürlich steht dem Willi ein Schmerzensgeld zu, seine Augen mussten in letzter Zeit schreckliches mitansehen. Aber wir hoffen uns in der Mitte bei ca. 500.000 Euro außergerichtlich zu einigen. Sollten dann wirklich ein oder mehrere Spieler verurteilt werden, verlangen wir da von der Justiz natürlich eine Ablösesumme. Die Jungs haben alle bestehende Verträge und müssten vom Justizministerium rausgekauft werden“, so Markus Kraetschmer seitens des Vereins.

Hinter vorgehaltener Hand plant Justizminister Brandstetter wohl mit den Austrianer um bei der nächsten Gefängnis WM auf Alcatraz mit Österreich rund um die ehemaligen Profis Dominique Taboga und Sanel Kuljic, sowie Manager Hannes Kartnig für Furore zu sorgen.

Die Niederlage in Graz könnte ein gerichtliches Nachspiel für die Violetten haben

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