Grödiger Platzwart tötet Maulwurf-Familie, die den Platz ruinierte

„Sie haben unseren Platz ruiniert und damit den Tod verdient“, so der Platzwart Thomas P. nur Stunden nach der schrecklichen Tat, als er von der Kriminalpolizei in Handschellen vom Tatort geführt wird. „Ich bin mit meiner Vespa in den 16er gefahren, habe einen Schlauch beim Auspuff angehängt und diese blinden Bastarde vergast. Ich habe schon im Herbst mehrmals versucht mit Papa Maulwurf in Kontakt zu treten. Aber sämtliche Kommunikationsversuche wurden ignoriert“, versucht P. seine Tat zu rechtfertigen.

Der Tierretter Karl W., der als erstes am Tatort war, musste mit den Tränen kämpfen: „Sowas habe ich in 30 Jahren in meinem Beruf als Tierretter noch nie gesehen. Die Maulis hatten keine Überlebenschance. Ich kannte Papa Maulwurf schon von klein auf. Klar haben die Maulis den Rasen im Grödiger-Stadion umgegraben. Aber das ist ja nur dem Grödiger Spielstil zugutegekommen. Er sagte immer: ‚Zu einem Schweinskick gehört auch ein Schweinsplatz!` Mauli verstand sich selbst immer als ehrenamtlicher Vereinsvertreter.“

Die Vespa konnte als Tatwaffe sichergestellt werden und wurde zur Untersuchung in das gerichtsmedizinische Institut Salzburg-Stadt überstellt.

Unverständnis erntet die Vereinsführung für den geschmacklosen Umgang mit dieser Tragödie. Die Marketingleitung der Grödiger möchte just Profit daraus schlagen und das Stadion in „Friedhof der Kuscheltiere-Arena“ umbenennen.

Ein Bild aus besseren Tagen

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