Grüne fordern Frauenquote für Fußball-Bundesligisten

Direkt zum Meisterschaftsstart lassen die Grünen mit einer Dringlichkeitsanfrage im Parlament aufhorchen. So fordert die Alternativ-Partei, dass zukünftig allen TIPICO-Bundesligisten eine 25% Frauenquote bei der Kaderzusammenstellung vorgeschrieben wird.

Klubobfrau und Bundessprecherin der Grünen Eva Glawischnig geht sogar noch einen Schritt weiter: „Meinen Informationen nach haben wir mit Viktoria Schnaderbeck eine überragende Spielmacherin, die Dreh- und Angelpunkt bei Bayern München ist. Da frage ich mich schon wo z.B. Herr Rangnick bei der Spielmachersuche für die Salzburger Bullen seine Augen hat? Viktoria kennt die österreichische Mentalität, bräuchte daher keine Anlaufzeit und wäre mit ihrer Übersicht die prädestinierte Nachfolgerin von Kevin Kampl.“

Sportminister Klug kann der Anfrage auch einiges abgewinnen: „Ja, wir denken darüber nach. Schließlich hat der Ruf der Bundesliga in den letzten Jahren immer wieder durch sexistische oder homophobe Aussagen diverser Österreichischer Nachwuchs-Coaches gelitten. Damit könnten wir eine komplette Imagekorrektur vornehmen und wieder mehr Ästhetik ins Spiel bringen. Wenn schon die Spiele nicht anzuschauen sind, werden es in Zukunft zumindest die Spieler(INNEN) sein.“

Auch die Bundesministerin für Bildung und Frauen Gabriele Heinisch-Hosek bläst ins selbe Horn: „Als Zeichen des guten Willens und der Gleichberechtigung fände ich es schön, wenn das Aushändeschild der Fußball-Bundesliga Red Bull das Logo ändert. Es würde Herrn Mateschitz kein Zacken aus der Krone fallen, wenn anstatt zwei Bullen, ein Bulle und eine Kuh zu sehen sein würden. Auch der ÖFB muss schön langsam Farbe bekennen.“ Geht es nach der Ministerin sollte die Nationalmannschaft in Zukunft nur noch Nationalschaft oder Nationalmannfrauschaft genannt werden.“

„So a Schaß!“, lautet Generalsekreter Gigi Ludwigs lapidarer Kommentar zur Aufforderung der Frauenvorsitzenden der SPÖ.

„Ich hab 2 Nächte kein Auge zubekommen und bin da sehr skeptisch. Wie sollen das die Vereine mit den Duschzeiten handeln? Jeder weiß, dass die Gattung „Fußballer“ für einen Testosteron vollgepumpten Körper bekannt ist. Das wäre ein Spiel mit dem Feuer…“, so Bundesliga-Präsident Rinner, der zuerst an einen Scherz dachte.

Was für die Durchführung der „grünen“ Anfrage spricht: Diese Quotenregelung zugunsten der Gleichberechtigung würde völlig neue Perspektiven bei der Sponsorensuche ermöglichen und gilt als kluger Schachzug, um finanzkräftige Luxus-Unternehmen wie Chanel und Dior ins Bundesliga-Boot zu holen.

Sehen so die zukünftigen Bundesliga-Stars aus?

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der Kabarettschaftsbund

Das Fußballkabarett aus Österreich
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