Gulacsi wird Österreicher und muss Namen auf Schweinsbrati ändern

Gute Nachrichten für Teamchef Koller. Salzburgs ungarischer Schlussmann Peter Gulacsi erhält die österreichische Staatsbürgerschaft, beantragt „freiwillig“ eine Namensänderung – Peter Schweinsbrati und ist ab sofort für das rot-weiß-rote Nationalteam spielberechtigt.

Derweil Amnesty International die Vorgehensweise der österreichischen Einbürgerungsstelle scharf kritisierte und von einer verpflichteten Namenänderung spricht, versteht man im Innenministerium die Aufregung nicht: „Ein Franz Hofer wird in unserer Gesellschaft einfach positiver empfangen, als ein Herr Ylfghrj Hlkuiz. Das ist ja auch im Sinne des Eingebürgerten. Gulacsi hatte sogar die Möglichkeit aus drei Namen zu wählen. Peter Burenhäuti, Peter Bratwürsti und eben Peter Schweinsbrati standen zur Auswahl. Alles Namen, die für die österreichische Hochkultur stehen und von einem 30-köpfigen Expertenteam nach 2 monatigen Beratungsgesprächen ausgewählt wurden. Wir sehen diese Anpassung des Namens auch als Integrationswilligkeit von Herrn Schweinsbrati.“

Dass auch das Ministerium von der Einbürgerung profitiert, versucht man hier erst gar nicht zu verhehlen: „Wir hatten von der EU die Vorschrift, dass bei der Nationalhymne zumindest ein Spieler den Text mit den Frauen singen muss. Leider konnten wir keinen dieser Machos aus unserer Startelf von der neuen Textpassage überzeugen. Peter Schweinsbrati ist ein Glücksfall, er kennt ausschließlich die neue Version.“

der Kabarettschaftsbund

Das Fußballkabarett aus Österreich
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