Vom Millionär zum Tellerwäscher

Nach zwei polarisierenden Programmen mit dem Kabarettschaftsbund setzt der ehemalige Nationalteamspieler Gernot Sick mit „Vom Millionär zum Tellerwäscher…“ zum ersten Fußball-Solokabarettprogramm an und nimmt es dabei mit Gegnern wie David Beckham, der Sekte „Die Zeugen Tabogas“ und seiner Gitarre auf.

Neidische Blicke bekommen sie umsonst. Und alles andere können sich unsere Fußballer ohnehin leisten: Autos, Frauen, Spiele, manchmal sogar Exzesse – und das mit allen verbundenen Nebenkosten. Doch es ist nur ein kurzes Vergnügen – so vergänglich wie ein Sprung aus der Stratosphäre: Denn eben schwebt man noch auf Wolke 7 und belächelt aus unendlicher Höhe das Fußvolk, als man kurz vorm Karriereende merkt auf etwas Wesentliches vergessen zu haben: den Fallschirm…
Je höher der Aufstieg, umso härter der Aufprall. Denn was kann einer, der zwar einen festen Schuss hat und bekannt für fintenreiche Tricksereien ist, im echten Leben nun machen? Ganz einfach: Kabarett

Danke an:
Simon Pichler, Leo Lukas, Hannes Toth, Thomas Lechner, Martin Kosch, Gernot Zenz, Christa van Theny, Thomas Schröttner

Gernot Sick - Vom Millionär zum Tellerwäscher

Gernot Sick – Vom Millionär zum Tellerwäscher

Immer wieder Österreich

Fußball-Österreich ist erstaunt, als Trainer Peter Schreilechner als neuer Teamchef vorgestellt wird. Die erste Kaderliste, auf der auch der Name des längst in die Jahre gekommenen Altstars Pascal Pospisil aufscheint, löst ebenfalls allgemeine Verwunderung aus, doch lässt sich noch nicht erahnen, auf welch Achterbahn der Gefühle sich Schreilechner mit dieser Einberufung begibt. Eine „sportärztliche“ Untersuchung, ein Besuch beim Musikantenstadl und ein Ausflug mit den Spielerfrauen nach Minsk lassen den Alltag eines Fußballprofis wie jenen eines „normalen“ Österreichers erscheinen. Dass bei der ersten passenden Gelegenheit die Schulterklopfer von gestern, die Kritiker von heute sind, darüber wissen Pospisil und Schreilechner bald ein Lied zu singen…

Sie sind Liebhaber der „Wiener Schnitzel-Kultur“? Ohne sich auch nur ein Blatt vor den Mund zu nehmen, ist „Immer wieder Österreich“ ein gnadenlos, skurriles Lustspiel, das als Fußballgeschichte beginnt und in einem, „Intrigen, Neid und Missgunst“ Gemetzel endet.

Danke an:
Martin G. Wanko, Simon Pichler, Thomas “Die Muse” Lechner, Hannes Machinger, Andreas Esterl, Martin Kosch, Philipp “der Knipser”, Thomas Schröttner, Dieter Danko

Plakat Immer wieder Österreich Druck

Die runde Wahrheit

Mit der Neuverpflichtung des nicht mehr ganz jungen Stürmerstars Pascal Pospisil will Manager Fredi Zieger den Verein, einen potenziellen Abstiegskandidaten, entscheidend stärken. Auch auf Kosten junger, aufstrebender Talente. Trainer Peda Schreilechner ist ebenfalls jedes Mittel recht, den Klassenerhalt zu schaffen. Und so sieht es auch tatsächlich danach aus, als würde der Verein der Abstiegszone entrinnen. Wenn da nicht die Pechsträhne von Pospisil beim Glückspiel und ein verhängnisvoller Vorschlag von Abwehrspieler Bojan wäre …

„Die runde Wahrheit“ von Ex-Nationalspieler Gernot Sick ist mehr als nur ein Sittenbild des heimischen Profifußballs. Zusammen mit seinen Teamkollegen vom Kabarettschaftsbund, Ex-Fußballprofi Hannes Toth und Gernot Zenz, nimmt er gnadenlos, aber mit viel Augenzwinkern und etlichen „Wuchteln“ Gier, Korruption, Unehrlichkeit, Eitelkeit und Geheimniskrämerei des Profifußballgeschäfts aufs Korn. Frei nach Karl Farkas (der Überlieferung nach ein begnadeter Kicker – zumindest theoretisch): „Schau`n Sie sich das an.“

Danke an:
Susi “Die Knipserin” Knezevic, Mister John, Thomas “Die Muse” Lechner, Dieter Danko

Steiermark 1 Bericht der Premiere – 8. Oktober 2011

 

Kabarettschatfsbund - Plakat

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